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Die Wiedererrichtung des Bistums Dresden-Meißen vor 100 Jahren gibt den Anlass zu fragen, welche Abbildungen christlichen Glaubens es auf unserem Bistumsgebiet in Bezug auf die wichtigste Frau an der Seite Jesus (außer seiner Mutter) MARIA MAGDALENA gibt.
Sie ist als Zeugin der Auferstehung über Jahrhunderte hinweg oft dargestellt worden. Wie sehen diese Bilder, Skulpturen, Reliefs oder Glasfenster von Maria Magdalena in unserem Bistum aus?
Auf der Suche nach diesen Spuren wurden alle Pfarreien auf dem Bistumsgebiet angeschrieben und in Klöstern, evangelischen Kirchen sowie in den Museen Chemnitz, Dresden und Leipzig nachgefragt.
Entstanden ist eine Sammlung von 20 vielfältigen, beeindruckenden Maria Magdalena-Darstellungen; die früheste von ca. 1330 bis zur heutigen Zeit.
Die dazugestellten Texte erklären die Forschung über Maria Magdalena bis zum Dekret von Papst Franziskus, der 2016 Maria Magdalena zur „Apostelin der Apostel“ ernennt.
Diese Ausstellung ist ein Projekt der kfd (Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands) im Diözesan-verband Dresden-Meißen.
Die kfd weist in ihrem Positionspapier “gleich und berechtigt“ auf die Forderungen der Frauen nach mehr Gleichberechtigung in der kath. Kirche hin.
(s. auch Synodaler Weg – Frauen-Forum)
Angelika Pohler (kfd-Sprecherin in Dresden-Meißen)